Fossilienankauf bietet Ihnen ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen rund um das Thema Fossilien: Ankauf, Vermittlung, Präparation und Beratung.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Stimmen aus Fachpresse u.ä.
Wie ermittelt man den Wert?
Soll der Wert des gefundenen Fossils ermittelt werden, steht man vor einer neuen Herausforderung. Anders als es bei Mineralien, wie zum Beispiel Diamanten der Fall ist, lässt sich der Wert von Fossilien nicht nach bestimmten Kriterien abschätzen, erklärt Fossiland. Da es sich bei jedem Fossil um ein Unikat handelt, ist der Markt um den Fossilienhandel für viele Menschen oft sehr undurchsichtig. Möchte man den Wert dennoch ermitteln ist es hilfreich eine Schätzung oder Wertermittlung in Auftrag zu geben. Nach eigenen Angaben prüft Fossiland einzelne Fossilien oder auch ganze Sammlungen auf unterschiedliche den Wert beeinflussende Kriterien, wie zum Beispiel die wissenschaftliche Bezeichnung, den Erhaltungszustand oder die Altersangabe. Solche Wertermittlungen sind jedoch nicht kostenlos: Bewertungen von zum Beispiel Fossiland erhält man ab einem Preis von 250 Euro.
E. Schmal / Redaktion finanzen.net
Fossilienankauf ist seit 2015 in Deutschland führender Anbieter für Sachverständigen-Gutachten im Zusammenhang mit Fossilien-Bewertungen.
Fossilienankauf ist seit 2015 in Deutschland führender Anbieter für die Restauration von Holzmaden-Fossilien mit Pyritzerfall.
Photocredit: Musée national d’histoire naturelle Luxembourg, Inventar-Nr. QK100-5
Fossilienankauf ist seit 2015 führender Anbieter für die Präparation von Bundenbach-Fossilien.
Besondere Anforderung stellen phosphatisierte Fossilien, so oftmals bei Fischen aus Bundenbach anzutreffen. Das Fossilien-Journal berichtet (2023-02) von meiner erfolgreichen Anwendung einer chemisch-mechanischen Präparation. Nachfolgend ein Auszug des Beitrags von Wouter Südkamp:
Beachtliche Präparationen von Fischen
Phosphatisierung kommt auch bei voluminösen Kieferlosen (Agnathen) und Panzerfischen (Placodermen) vor, so bei Drepanaspis gemuendenensis und dem rochenähnlichen Bodenbewohner Gemuendina stuertzi. Den Rumpf dieser Tiere ist laut Gross oft mit einer harten, schwarzen, fladenartigen Gesteinsschicht bedeckt, welche die Präparation weitgehend verhindert. Trotz der Phosphatisierung hat eine Verdrückung und Verzerrung der Proportionen der fossilen Fische stattgefunden. Als Beispiele bildete er die Bauchseiten eines 16cm langen Drepanaspis aus dem Bad Kreuznacher Museum (Gross 1963a, Taf. 9, Fig. 2) und das Münchener Exemplar (Inv. Nr. 1961 I 115) von Gemuendina (Gross 1963b, Taf. 6) ab. Meines Wissens berichtete bisher niemand darüber, ob es probiert wurde oder sogar gelungen ist, die konkretionäre Phosphatsubstanz zu entfernen. Der Tübinger Geologe und Bundenbach-Sammler Christoph Leins hat dies aber zuerst bei einem Exemplar von Drepanaspis (8A) und danach bei Gemuendina in einem mühsamen Verfahren geschafft (pers. Mitt. Leins 2021). Der komplette Drepanaspis wurde in ca. 38 Arbeitsstunden nachpräpariert, wobei der schwarze Überzug mit Kaliumhydroxyd (KOH) behandelt wurde. KOH ist als starke Base ätzend. Die vorherigen Versuche mit Nadeln, Skalpell und Strahler waren nicht erfolgversprechend und ein Versuch an einer Stelle mit der Lauge in Plättchenform verursachte jedenfalls keinen Schaden am Fossil. Ein aufgeträufelter Ring aus Wachs sollte zum Schutz der bereits fertig präparierten Stellen sorgen (8B). Das Wachs dichtete aber nicht komplett ab, weshalb es von der Lauge unterwandert wurde. Auch ein Versuch mit Salz außerhalb des Wachsrings scheiterte. Die endgültige Lösung war, die Laugenplättchen ohne Wachsring, Salz etc. aufzubringen und eine Ausbreitung der Lauge durch Papiertaschentücher weitgehend zu unterbinden (8C). Um sicherzustellen, dass sich die Lauge nicht über feine natürliche Risse verteilt und unbemerkt Schaden anrichtet, wurden entsprechende Bereiche wiederholt mit Acrylatkleber abgedichtet (8D). Der Effekt dieser wiederholenden Laugenbehandlungen zeigte sich jeweils mikroskopisch nach anschließenden Strahlvorgängen. Unzureichendes Wässern ergab nach dem Trocknen zwei Problemzonen mit weißen Ausblühungen. Eine Wässerung in einem Bach über eine Woche schloss sich an, ohne weitere Auffälligkeiten nach erneutem Trocknen. Das Präparationsergebnis machte nun Plattenstrukturen sichtbar, die zuvor vom schwarzen Überzug verdeckt waren (8E).
Besonders freue ich mich darüber, als Präparator die wissenschaftliche Bearbeitung von Bundenbach-Fossilien unterstützen zu dürfen.
Fossilienankauf verkauft seit 2019 regelmäßig Fossilien auf Fachmessen, auch im Kundenauftrag. 2026 war Fossiland auf der Fossilien-Börse in Stuttgart/Ostfildern mit einem Messe-Highlight vertreten. Die Stuttgarter Zeitung berichtete darüber.
Mit dabei in Ostfildern: Eine Fossilien-Ikone
„Fossilien sind deshalb so faszinierend, weil sie Zeugen eines Lebens vor Hunderten Millionen Jahren sind und uns viel darüber verraten, wie sich die Evolution auf unserem Planeten vollzogen hat“, sagt Veranstalter Heiko Sonntag. Seit vielen Jahren schon organisiert der Hobbypaläontologe aus Mecklenburg-Vorpommern im schwäbischen Ostfildern-Nellingen „eine der größten europäischen Fachbörsen, die sich ausschließlich Fossilien widmet“.
Die Händler bieten Trilobiten mit ihren filigranen Segmenten, schneckenförmige Ammoniten und seltene Funde von Dinosaurierskeletten an. Einer von ihnen ist Christoph Leins aus Tübingen, der eine „Fossilien-Ikone“ mitgebracht hat. „Das ist ein Rhamphorhynchoidea, ein Langschwanzflugsaurier“, sagt Leins und zeigt auf ein kleines, versteinertes Skelett, eingebettet in Solnhofener Plattenkalk. Der Ort im Altmühltal ist als weltweit bedeutende Fundstelle für Fossilien aus der Zeit des Oberen Jura bekannt.
Der Rhamphorhynchus lebte vor mehr als 150 Millionen Jahren und war vermutlich der „Seevogel“ dieser Zeit. Als hoch spezialisierter Jäger beherrschte er den Luraum über den jurassischen Lagunen. Der flinke Flieger fischte mit seinem markanten Schädel und den spitzen Zähnen seine Beute aus dem Wasser.
Der kleine Flugsaurier mit lückenloser Provenienz kostet 45 000 Euro
Der Diplom-Geologe bietet den spektakulären Flugsaurier einer kleinwüchsigen Art mit lückenlosem Herkunftsnachweis im Kundenauftrag zum Kauf an – für stolze 45 000 Euro. Aus Sicht eines Laien mag das viel Geld sein für ein gerade mal 20 Zentimeter großes Fossil. Leins aber ist davon überzeugt, dass sich ein Interessent dafür begeistern wird. „Es gibt Sammler, die bereit sind, für seltene, gut erhaltene und wissenschaftlich bedeutsame Stücke einen entsprechenden Preis zu bezahlen.“
Ungewöhnliche Messe in Ostfildern: Kleiner Flugsaurier für 45.000 E... https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ungewoehnliche-messe-in-ost...
Elke Hauptmann 13.04.2026 StZ
Meine kostenlose Fossilien-Erstberatung
Mein Kaufangebot -
kostenlos und diskret
Mein Wertgutachten
auf Honorarbasis
Meine Vermittlung
auf Provisionsbasis